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Gemeinsam sind die besonderen emotionalen Bindungen, die die Beziehungen in den Familien kennzeichnen. Familie wirft sowohl die Frage danach auf, wie Beziehungen und das mögliche Zusammenleben funktionieren (dyadische Beziehungen), als auch
danach, in welchen sozialen Kontexten (Lebenslagen) dies geschieht und wie der jeweilige Alltag in einer Familie organisiert wird (doing family).
In der Regel ändern sich die jeweiligen Formen im Lebensverlauf, und es sind die dabei gewonnenen Erfahrungen, die die besondere Art und Weise ausmachen, in der die Individuen in ihrem jeweiligen generationalen Bezug als Familie leben.
Gleichzeitig stellt Familie auch eine Art Oberbegriff dar für die Fragestellungen, die sich auf den Alltag, das Zusammenleben und die gesellschaftliche Beteiligung beziehen.
Familienforschung muss demnach verschiedene Perspektiven einnehmen und die besonderen Sichtweisen der Akteure in ihren jeweiligen Kontexten einbeziehen und deren Entwicklungsverläufe sichtbar machen.
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