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12/2009

 

 

 

 

 

NEWS | TNS Technology & Media

Internationale Delphi-Studie 2030: Die Zukunft der IKT und Medien.

TNS Infratest Technology & Media hat gemeinsam mit dem Münchner Kreis, der Deutschen Telekom und dem EICT (European Center for Information and Communication Technologies) sowie den Förderern Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung und IBM sowie dem BMWi einen Blick auf die künftigen Entwicklungen der Informations- und Kommunikations­technik und Medien mit dem Zeithorizont bis 2030 geworfen. Die Studie wurde Anfang November auf einer Pressekonferenz vorgestellt und die Ergebnisse auf einer Fachtagung ausführlich diskutiert. Die Ergebnisse der Studie und die Diskus­sionen der Tagung sind exklusiv in den 4. IT-Gipfel der Bundesregierung am 8. Dezember in Stuttgart eingeflossen.

Basis der Zukunftsstudie war eine im Frühjahr und Sommer 2009 durchgeführte interbetbasierte Befragung von 551 ausgewiesenen Fachleuten aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der IKT und Medienbranche. Die Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft brachten neben ihrer Fachkenntnis auch ihr Gespür für das Denk- und Machbare ein.

Inhaltlich spiegelt die Studie das sich spürbar und immer schneller verändernde IKT-Umfeld wider: Vor kurzem noch getrennte Welten wachsen zusammen und verschmelzen. Dies betrifft prototypisch die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk, Informations­technologie und Telekommunikations­diensten oder Telefonie, Internet und elektronischen Medien. Fragen, auf die die Studie Antworten gesucht hat sind u.a.:

  • Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und Virtualisierung auf unsere Gesellschaft?

  • Welchen Einfluss haben Politik und Regulierung auf die Schlüsselbranche Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)?

  • Was sind Technologiefelder der Zukunft?

  • Wie wird sich IKT auf die Schlüsselbranchen in Deutschland auswirken?

Die Herausforderung, die Digitale Spaltung zu überwinden, Zugangsoptionen, Breitbandangebot und Kompetenz zu schaffen, ist dabei eines der zentralen Handlungsfelder. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Deutschland bei diesem Themenkomplex derzeit nicht zum Kreis der weltweit führenden Länder gehört. In spätestens zehn Jahren werden dennoch mehr als 95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland das Internet und seine Dienste aktiv und regelmäßig nutzen. Heute liegt die Internetnutzung bei den über 14-Jährigen bei 69 Prozent (Quelle: (N)ONLINER Atlas 2009). Dabei ist die Entwicklung der Informa­tionsgesellschaft kein Automatismus, der sich durch den rasanten Fortschritt technologischer Entwicklungen und der Wissens­akkumulation zwangsläufig einstellt. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen müssen mit den Veränderungen Schritt halten, entstehende Risiken aufgefangen werden. Auch müssen die ordnungspolitischen Grundlagen rechtzeitig definiert und umgesetzt werden. Die verantwortlichen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte sind aufgefordert, diesbezüglich erhebliche Anstrengungen zu unternehmen.

v.l.: Dr. Udo Bub (EICT), Robert A. Wieland (TNS Infratest), Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot (LMU München), Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer (TU München), Christopher Schläffer (Deutsche Telekom AG), Bernd-Wolfgang Weismann (BMWi)

Die vielschichtigen Ergebnisse der Studie stoßen auf großes Interesse und werden auch in den Medien breit diskutiert.

Den Berichtsband, der mehr als 300 Seiten umfasst, und auch als Buch erschienen ist, gibt es als PDF kostenfrei unter www.tns-infratest.com/zukunftsstudie.

 

 
 


Kontakt:

malthe.wolf@tns-infratest.com

Gut zu wissen 12/2009

 
   
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