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TNS Infratest Trendletter Ein Informationsdienst zum Meinungsbild in Deutschland
Die aktuelle politische Stimmung in Deutschland
Weihnachtseinkäufe: Jeder Dritte will dieses Jahr weniger Geld ausgeben
Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) muss bei den Weihnachtsgeschenken den Gürtel enger schnallen: Sie geben an, weniger Geld als letztes Jahr ausgeben zu wollen. Eine Mehrheit der Bürger (58 Prozent) will dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke etwa genauso viel Geld ausgeben wie vor zwölf Monaten. Nur 6 Prozent wollen diesmal tiefer in den Geldbeutel greifen als letzte Weihnachten.
Besonders prekär ist die Situation bei den Befragten, in deren Haushalt weniger als 3000 DM netto pro Monat zur Verfügung steht. In dieser Gruppe nimmt sich fast jeder Zweite vor (47 Prozent), dieses Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke auszugeben.
Die unter 30jährigen lassen sich ihre Kauflust noch am wenigsten nehmen: Jeder Fünfte (19 Prozent) plant, sein Weihnachtsbudget vom letzten Jahr zu übertreffen. Bei dieser Frage gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschen.
Gute Vorsätze: Jeder zweite Deutsche will sich im neuen Jahr gesünder ernähren und mehr Sport treiben
Bei der Frage nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr steht der eigene Körper für die Befragten im Vordergrund. Jeder zweite Deutsche (56 Prozent) möchte sich 2002 "gesünder ernähren" bzw. "mehr Sport treiben" (50 Prozent). Vier von zehn Befragten wollen mehr sparen (43 Prozent), abnehmen (41 Prozent) oder "öfter kulturelle Veranstaltungen besuchen" (40 Prozent). Knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) möchte sich "beruflich stärker engagieren". Trotz des großen Interesses an Gesundheit und Fitness sind nur wenige bereit, den Lastern Alkohol (15 Prozent) bzw. Zigaretten (14 Prozent) abzuschwören.
Die Analyse der Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen zeigt deutliche Unterschiede in der Prioritätensetzung: Für die Westdeutschen steht das körperliche Wohlergehen durch gesündere Ernährung (53 Prozent) und mehr Fitness (51 Prozent) im Vordergrund. In Ostdeutschland ist die bessere Ernährung sogar bei zwei Dritteln der gute Vorsatz Nummer 1 (67 Prozent). Im Unterschied zu den westlichen Bundesländern hat jedoch das Thema Sparen deutlich größere Bedeutung: 52 Prozent der Ostdeutschen wollen im nächsten Jahr mehr Geld auf die hohe Kante legen. Darüber hinaus wollen sich wesentlich mehr Ostdeutsche (41 Prozent) beruflich stärker engagieren als Bürger in den alten Bundesländern (28 Prozent)
Die jüngere Generation von 18-29 Jahren will sich im neuen Jahr vor allem verstärkt beruflich engagieren (75 Prozent), mehr sparen (68 Prozent) und mehr Sport treiben (59 Prozent).
Hintergrundinformationen: Für die repräsentative Untersuchung hat NFO Infratest zwischen dem 3. und 12. Dezember 1.000 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Die Befragung wurde als computergestützte Telefonerhebung (CATI) angelegt. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgte als repräsentative Zufallsauswahl. Bei der Auswahl der Zielhaushalte kam das random-digitdialing-Verfahren, bei der Auswahl der Zielpersonen im Haushalt der sogenannte Schwedenschlüssel zur Anwendung. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Verallgemeinerung der ermittelten Befunde auf die Gesamtheit aller Wahlberechtigten bei einer Fehlermarge von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten. |
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