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TNS Infratest Trendletter Ein Informationsdienst zum Meinungsbild in Deutschland
Die aktuelle politische Stimmung in Deutschland
Sommer-Urlaub 2002: Vier von zehn zieht es ins Ausland In den kommenden Sommer-Monaten haben knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) vor, ihre Koffer für eine Urlaubs-Reise zu packen: 44 Prozent suchen die Erholung außerhalb der Landesgrenzen, während drei von zehn (29 Prozent) Reise-Pläne für das Inland haben. Jeder fünfte (21 Prozent) gibt an, den Urlaub zu Hause (6 Prozent) zu verbringen bzw. keinen Sommer-Urlaub zu planen (15 Prozent).
Die Reise-Lust ist eine Frage des Alters. Insbesondere die Jüngeren nehmen sich für den Sommer vor zu verreisen. Mit zunehmenden Alter nimmt die Reisefreudigkeit erkennbar ab. Im Urlaub auf Reisen gehen zu wollen, hängt aber auch davon ab, ob man es sich auch leisten kann. Wer im Erwerbsleben steht, plant häufiger, in diesem Sommer wegzufahren, wobei die Selbständigen besonders reisefreudig sind.
Folgen der Terroranschläge: Jeder Siebte hat Urlaubspläne geändert Terroranschläge und krisenhafte Entwicklungen in verschiedenen Urlaubsregionen haben bei den diesjährigen Sommer-Reiseplanungen der Deutschen deutliche Spuren hinterlassen. Immerhin jeder Siebte (14 Prozent) hat seine Urlaubspläne für den Sommer korrigiert. Für 85 Prozent spielte die weltpolitische Entwicklung der letzten Monate keine Rolle bei der Planung des diesjährigen Sommerurlaubs.
Den geringsten Korrekturbedarf hatten die jüngeren Deutschen, von denen nur knapp jeder zehnte (8 Prozent) seine ursprünglichen Urlaubsabsichten noch einmal überdacht hat. Von denen, die ihre Urlaubspläne geändert haben, verzichtet jeder vierte (24 Prozent) gänzlich auf den Sommerurlaub bzw. die geplante Reise.
Hintergrundinformationen: Für die repräsentative Untersuchung hat NFO Infratest zwischen dem 13. und dem 22. Mai 1.100 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Die beiden Befragungen wurden als computergestützte Telefonerhebungen (CATI) angelegt. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgte als repräsentative Zufallsauswahl. Bei der Auswahl der Zielhaushalte kam das random-digit-dialing-Verfahren, bei der Auswahl der Zielpersonen im Haushalt der sogenannte Schwedenschlüssel zur Anwendung. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Verallgemeinerung der ermittelten Befunde auf die Gesamtheit aller Wahlberechtigten bei einer Fehlermarge von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten. |
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