Presseinformation

 

10.07.2007  -  Berlin / München

ePerformance: Internetanwendungen beflügeln deutsche IuK-Wirtschaft

Sieben Prozent Wachstum in 2006 / Deutschland verbessert sich 2007 um sieben Prozent und liegt damit 27 Prozent über dem europäischen Durchschnitt

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Erstmals wird im Rahmen der Studie „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“, die TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bereits seit 2000 durchführt, der Reifegrad der Internetanwendungen für den Zeitraum 2005 bis 2007 auf der Basis von zehn ausgewählten Kernindikatoren im Vergleich zur durchschnittlichen europäischen Leistungsfähigkeit gemessen.

Im Jahr 2006 liegt Deutschland mit seinen Internetanwendungen in Europa an der Spitze. Der „ePerformanceIndex 2006“ für den Teilbereich „Anwendungen“, der die Inanspruchnahme des Internets und der auf diesen aufsetzenden Anwendungen in der Bundesrepublik Deutschland wiedergibt, erreichte 2006 1.191 Punkte (europäischer Durchschnitt: 1.000 Punkte). Damit wächst dieser Teilbereich der Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2005 wurde die europäische Durchschnittsleistung überschritten. Deutschland konnte somit seine Positionierung „besser als der europäische Durchschnitt“ halten und verbessern. 2007 wird die ePerformance im Bereich „Anwendungen“ um sieben Prozent auf 1.271 Punkte steigen. Bei sieben von zehn untersuchten Kernindikatoren liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt.

Im Bereich „Anwendungen“ wird nach drei Anwendungsperspektiven unterschieden: aus Sicht der Bürger („Individual Readiness“), der Unternehmen („E-Business“) und der öffentlichen Verwaltung („E-Government“).

In der „Individual Readiness“ zeigt Deutschland eine überdurchschnittliche Performance in der E-Commerce-Nutzung, die mit 81 Prozent deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt. Mit diesem Wert ist Deutschland Spitzenreiter in Europa. Die private Nutzung von E-Commerce liegt 2006 in Deutschland bei 38 Prozent (2005: 32 Prozent). Damit positioniert sich Deutschland auf Rang drei in Europa. Nur Norweger und Schweden kaufen noch häufiger über das Internet ein. Für 2007 wird hier ein Anteil von deutlich über zwei Fünftel deutscher Online-Shopper an der Bevölkerung prognostiziert. Der Kernindikatorwert „Private Nutzung von E-Commerce“ wird auf 214 Punkte geschätzt.

Die Zahl der Internetnutzer steigt in Deutschland moderat weiter. 69 Prozent der Bundesbürger zwischen 16 und 74 Jahren haben im Jahr 2006 das Internet genutzt. Dies entspricht einem Kernindikatorwert von 128 Punkten und damit einer Positionierung Deutschlands um 28 Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt. Im EU25-Ranking liegt Deutschland an achter Position.

Größte Barrieren, die einer Internetnutzung entgegenstehen, sind zu hohe Preise, infrastrukturelle Zugangsprobleme in bestimmten Bundesländern, unzureichende Medienkompetenz, Nachholbedarf in Schulen und Ausbildungseinrichtungen, fehlende Motivation und Angst vor „Internetsucht“. Impulsgeber sind insbesondere Online-Content wie Musik und Spiele, mobile Datendienste, aber auch Angst vor sozialer Ausgrenzung. Im laufenden Jahr kann bei der Internetnutzung mit einer Steigerung auf bis zu 135 Punkte gerechnet werden.

Deutschlands „E-Business readiness“

Beim E-Procurement von Unternehmen, das heißt dem gewerblichen Einkauf über das Internet, liegt Deutschland 55 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. 48 Prozent der deutschen Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten haben 2006 ihre Beschaffungsprozesse ganz oder teilweise auf Online-Systeme umgestellt. In diesem Jahr verbesserte sich der Indikatorwert im Bereich E-Procurement um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2007 wird von einem Wachstum von 16 Prozent auf dann 181 Punkte ausgegangen.

73 Prozent der deutschen Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten verfügten 2006 über eine eigene Website. Damit liegt Deutschland 14 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Für 2007 ist mit einer weiteren relativen Verbesserung zu rechnen. Am meisten verbreitet waren in Deutschland Websites in den Branchen „Forschung und Entwicklung“ (99 Prozent), „Fahrzeugbau“ (97 Prozent), „Kokerei und Mineralölverarbeitung“ (94 Prozent), „Hotellerie“ (91 Prozent) sowie „Kultur, Sport und Unterhaltung“ (90 Prozent).
Bei der Entwicklung des Online-Vertriebs, d.h. der durch Unternehmen über das Internet vorgenommenen Warenverkäufe, liegt Deutschland 13 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. 2007 ist eine Verbesserung auf 126 Punkte zu erwarten. Spezifische Treiber dieser Entwicklungen sind Interoperabilität zwischen Unternehmen sowie die Durchsetzung rechtlicher und technischer Standards für logistische Wertschöpfungsketten (Supply Chain.

Im Bereich der „E-Government-Readiness“ liegt Deutschland bei zwei Kernindikatoren unter der durchschnittlichen europäischen Performance. Das sind die Online-Verfügbarkeit von E-Government-Diensten und die Nutzung von E-Government-Diensten durch Unternehmen.
Bei der „E-Government Readiness“ hat Deutschland sowohl auf der Angebotsseite mit lediglich 84 Punkten (europäischer Durchschnittswert 100 Punkte) als auch auf der Nutzerseite durch Unternehmen mit 77 Punkten (Prognose 2007: 85 Punkte) Nachholbedarf. Aus Sicht der Unternehmen sind dafür vor allem Standardisierungen, mehr verwaltungsübergreifende transaktionsorientierte Angebote sowie die Überwindung föderaler Grenzen unabdingbar.

Bei der privaten Nutzung von E-Government-Angeboten liegt Deutschland hingegen 23 Prozent über der europäischen Performance. „Um die Akzeptanz bei den Bürgern weiter zu fördern, bedarf es entsprechender Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Nutzerfreundlichkeit, lebenslagengerechter Angebote und Anreize zur Nutzung der elektronischen Angebote“, sagt Dr. Sabine Graumann, Director Business Intelligence bei TNS Infratest.

Die vollständigen Berichte zum „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2007“ inklusive begleitender Graphiken und Statistiken können kostenfrei unter www.monitoring-ik-wirtschaft.de heruntergeladen werden.

Monitoring Informationswirtschaft
TNS Infratest führt bereits im siebenten Jahr in Folge im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Forschungsprojekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durch. Seit dem Jahr 2000 wird mit quantitativen Faktenberichten und qualitativen Expertengesprächen systematisch der Entwicklungsstand der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder im internationalen Vergleich zu den führenden Märkten in Nordamerika, Asien und Europa abgebildet. Für die aktuelle Projektphase 2007-2009 wurde das Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft um den sogenannten 1. ePerformance Report 2007 erweitert, der die wichtigsten Ergebnisse des 10. Faktenberichts 2007 aggregiert und den Reifegrad der deutschen IuK-Wirtschaft misst.
Weitere Informationen unter www.monitoring-ik-wirtschaft.de

ePerformance Report
Der ePerformance Report fasst die Daten, Informationen und Interpretationen des Monitoring-Faktenberichtes über die eingetretenen und voraussichtlichen Entwicklungen in der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) kompakt zusammen. Dabei werden für den Zeitraum 2005 – 2007 die Veränderungen anhand einer Minimalliste dreißig ausgewählter so genannter „Kernindikatoren“ dargestellt und die Performance Deutschlands im Vergleich zur europäischen IuK kontinuierlich gemessen. Darüber hinaus wird die deutsche IuK im Vergleich zum europäischen Spitzenreiter („Referenzland“) positioniert. Berechnungsgrundlagen: Um zu längeren Zeitreihen zu kommen und die Vergleichbarkeit der Daten voll aufrechtzuerhalten, wurden nur Indikatorwerte in die Berechnungen der Werte für 2005 und 2006 aufgenommen, die aus einer Quelle für mindestens eine europäische Referenzregion stammen. Bei der zugrunde gelegten Quelle wurde ausschließlich auf langjährig etablierte und damit wohl auch künftig verfügbare Leitstudien zurückgegriffen. Hier kamenTNS die besonderen Erfahrungen aus sechs Projektjahren „Monitoring“ zugute. Berechnungsverfahren: Zur Berechnung der ePerformance wurde Deutschland jeweils zum bestplatzierten europäischen Referenzland und zu Europa für die Jahre 2005 und 2006 positioniert. Als Referenzwert wird dabei jeweils der verfügbare europäische Durchschnittswert herangezogen, der sich als Referenzregion entweder auf die Basis Westeuropas (EU15 plus Norwegen und Schweiz) oder Gesamteuropas, die EU15 oder die EU25-Länder bezog. Diesem Referenzwert wird der Indexwert 100 zugeordnet, der somit den ausgewiesenen europäischen Durchschnitt im angegebenen Referenzjahr wiedergibt. Aus der Differenz der deutschen Performance zu diesem europäischen Durchschnitt von 100 und im Vergleich zum jeweils bestplatzierten Land wurde der gegenwärtige Reifegrad der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft berechnet. Prognosewerte für 2007 wurden – sofern verfügbar – aus den renommierten Leitstudien entnommen oder in Einzelfällen auf der Basis mindestens dreijähriger Zeitreihen von TNS Infratest geschätzt. Danach wurde die künftige ePerformance wie oben beschrieben im europäischen Benchmark berechnet. Weitere Informationen entnehmen Sie der Methodenbeschreibung im ePerformance Report ab Seite 60 des gleichnamigen Dokuments.

Zu TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit dem innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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Kontakt und weitere Informationen:

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Director Business Intelligence
t  +49 (0)89 5600 1221
e  sabine.graumann@tns-infratest.com

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