Presseinformation

 

10.07.2007  -  Berlin / München

Deutschlands „ePerformance“: Informations- und kommunikationswirtschaftliche Infrastruktur bestens aufgestellt

Positive Prognosen des Vorjahres bestätigen sich für die Bundesrepublik Deutschland - Deutlich besser als der europäische Durchschnitt

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Deutlich besser als vielfach prognostiziert hat sich Deutschland 2006 im Bereich der informations- und kommunikationswirtschaftlichen Infrastruktur entwickelt. Das geht aus dem heute in Berlin präsentierten 10. Faktenbericht „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2007“ und dem „1. ePerformance Report 2007“ hervor. Im Rahmen der globalen Benchmark-Studie „Monitoring Informations- Kommunikationswirtschaft“ erfasst TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit 2000 den Entwicklungsstand der deutschen Informationswirtschaft im internationalen Vergleich. Das "Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ hat in diesem Jahr erstmals den Reifegrad der deutschen Kommunikationsinfrastruktur für den Zeitraum 2005 bis 2007 auf der Basis von zehn ausgewählten Kernindikatoren im Vergleich zur durchschnittlichen europäischen Leistungsfähigkeit gemessen.
 
Danach hat sich der „ePerformanceIndexim BereichInfrastruktur“ im Jahr 2006 sehr positiv entwickelt und ist um 15 Prozentpunkte auf 1.034 Indexpunkte gestiegen. Damit liegt Deutschland im Jahr 2006 erstmals über dem europäischen Durchschnittswert von 1.000 Punkten. Für 2007 ist von einer weiteren Verbesserung der ePerformance Deutschlands im Bereich „Infrastruktur“ um knapp 19 Prozent auf 1.229 Punkte auszugehen.
 
Besondere Verbesserungen konnte Deutschland bei der Breitbandpenetration beispielsweise in der Bevölkerung (2005: 55 Punkte, 2006: 84 Punkte) erzielen. Dabei hat sich insbesondere die Entwicklung der Schlüsseltechnologie DSL (2005: 65 Punkte, 2006: 98 Punkte) deutlich beschleunigt, sodass Deutschland zunehmend auf den europäischen Durchschnitt (100 Punkte) aufholen konnte. Für 2007 gehen die Marktforschungsexperten von TNS Infratest davon aus, dass sich die Bundesrepublik Deutschland deutlich oberhalb des europäischen Durchschnitts von 100 Punkten entwickelt und damit Anschluss an die führenden Nationen in Sachen Breitbandverbreitung gewinnt. So wird die Penetrationsrate von Breitband in der Bevölkerung 2007 auf 128 Punkte steigen, die Verbreitung in Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten auf 113 Punkte ansteigen (2006: 99 Punkte). Insbesondere neue volumenintensive und multimediale Anwendungen werden den schnellen Ausbau breitbandiger Infrastrukturen weiter beschleunigen. Weitere alternative Breitbandtechnologien wie beispielsweise Kabelmodem (10 Punkte 2005, 19 Punkte 2006) haben sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Hier liegt Deutschland im Vergleich der EU-15 Länder auf dem letzten Platz. Eine stärkere Positionierung alternativer Technologien zu DSL wäre wünschenswert, um rascher eine flächendeckende Durchdringung mit Breitbandanwendungen zu erreichen und weitere Wachstumsimpulse für die deutsche Informationswirtschaft auszulösen.
 
Schnelle Internetzugänge werden für die deutschen Unternehmen immer mehr zum Standard. So verfügen inzwischen 95 Prozent der deutschen Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten über einen Internetzugang. Insgesamt liegt Deutschland bei der Versorgung seiner Unternehmen mit Internetanschlüssen um zwei Prozent über dem europäischen EU25-Durchschnitt und nur vier Punkte hinter den europäischen Spitzenreitern Finnland und Island.
 
Die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Personal Computern hat sich zwar verlangsamt, Deutschland konnte sich aber dennoch um zehn Prozentpunkte verbessern und seinen Vorsprung zum europäischen Durchschnitt in privaten Haushalten (120 Punkte) weiter ausbauen. Der Abstand zu den führenden Ländern wie Dänemark (133 Punkte) und Island (139 Punkte) wird sich im laufenden Jahr 2007 (es sollen 127 Punkte erreicht werden) weiter verringern. In Zukunft werden weitere Absatzchancen für mobile und Multimedia-PC hinzukommen. 2010 werden 82,5 Prozent der deutschen Haushalte (europaweit: 74,7 Prozent) mit Computern ausgestattet sein. Dies bedeutet Platz sechs für die Bundesrepublik im innereuropäischen Ranking.
 
Dem weltweiten Trend folgend, dass Menschen in unterschiedlichen sozialen Kontexten verschiedene Mobilfunkgeräte und Rufnummern nutzen, erreichte Deutschland 2006 erstmals eine Mobilfunkpenetration von über 100 Prozent (124 Punke). Chancen für die deutsche Informations- und Kommunikationswirtschaft ergeben sich vor allem mit multimedialen und interaktiven Anwendungen wie Web 2.0. Diese werden künftig ebenso auf mobilen Geräten zu nutzen sein wie im stationären Gebrauch. Die weitere Entwicklung von Mobile-TV in Deutschland ist unklar, da die gegenwärtige Entwicklung eine technologiegetriebene ist.
 
Bei der Versorgung der Bevölkerung mit Festnetz-Telefonanschlüssen befindet sich Deutschland mit 67 Anschlüssen pro 100 Einwohner in der europäischen Spitzengruppe (2005: 99 Prozent der bundesdeutschen Haushalte). In den kommenden Jahren ist mit einem Rückgang dieser Telefonanschlüsse zu rechnen, da diese nach und nach durch Technologien über das Internet wie Voice-over-IP (VoIP) und Mobilkommunikation ergänzt und mehr und mehr auch ersetzt werden. Der Markt für Telefonhauptanschlüsse steht in Deutschland damit vor der Sättigungsgrenze und wird sich 2007 voraussichtlich lediglich um einen halben Prozentpunkt verbessern. „Fixed-mobile convergence“, also die Aufhebung der Trennung in Festnetz und Mobilfunk, setzt sich nach und nach zugunsten des Mobilfunks durch.
 
Die vollständigen Berichte zum „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2007“ inklusive begleitender Graphiken und Statistiken können kostenfrei unter www.monitoring-ik-wirtschaft.de heruntergeladen werden.
 
Monitoring Informationswirtschaft
TNS Infratest führt bereits im siebenten Jahr in Folge im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Forschungsprojekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durch. Seit dem Jahr 2000 wird mit quantitativen Faktenberichten und qualitativen Expertengesprächen systematisch der Entwicklungsstand der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder im internationalen Vergleich zu den führenden Märkten in Nordamerika, Asien und Europa abgebildet. Für die aktuelle Projektphase 2007-2009 wurde das Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft um den sogenannten 1. ePerformance Report 2007 erweitert, der die wichtigsten Ergebnisse des 10. Faktenberichts 2007 aggregiert und den Reifegrad der deutschen IuK-Wirtschaft misst.
Weitere Informationen unter www.monitoring-ik-wirtschaft.de
 
ePerformance Report
Der ePerformance Report fasst die Daten, Informationen und Interpretationen des Monitoring-Faktenberichtes über die eingetretenen und voraussichtlichen Entwicklungen in der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) kompakt zusammen. Dabei werden für den Zeitraum 2005 – 2007 die Veränderungen anhand einer Minimalliste dreißig ausgewählter so genannter „Kernindikatoren“ dargestellt und die Performance Deutschlands im Vergleich zur europäischen IuK kontinuierlich gemessen. Darüber hinaus wird die deutsche IuK im Vergleich zum europäischen Spitzenreiter („Referenzland“) positioniert. Berechnungsgrundlagen: Um zu längeren Zeitreihen zu kommen und die Vergleichbarkeit der Daten voll aufrechtzuerhalten, wurden nur Indikatorwerte in die Berechnungen der Werte für 2005 und 2006 aufgenommen, die aus einer Quelle für mindestens eine europäische Referenzregion stammen. Bei der zugrunde gelegten Quelle wurde ausschließlich auf langjährig etablierte und damit wohl auch künftig verfügbare Leitstudien zurückgegriffen. Hier kamenTNS die besonderen Erfahrungen aus sechs Projektjahren „Monitoring“ zugute. Berechnungsverfahren: Zur Berechnung der ePerformance wurde Deutschland jeweils zum bestplatzierten europäischen Referenzland und zu Europa für die Jahre 2005 und 2006 positioniert. Als Referenzwert wird dabei jeweils der verfügbare europäische Durchschnittswert herangezogen, der sich als Referenzregion entweder auf die Basis Westeuropas (EU15 plus Norwegen und Schweiz) oder Gesamteuropas, die EU15 oder die EU25-Länder bezog. Diesem Referenzwert wird der Indexwert 100 zugeordnet, der somit den ausgewiesenen europäischen Durchschnitt im angegebenen Referenzjahr wiedergibt. Aus der Differenz der deutschen Performance zu diesem europäischen Durchschnitt von 100 und im Vergleich zum jeweils bestplatzierten Land wurde der gegenwärtige Reifegrad der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft berechnet. Prognosewerte für 2007 wurden – sofern verfügbar – aus den renommierten Leitstudien entnommen oder in Einzelfällen auf der Basis mindestens dreijähriger Zeitreihen von TNS Infratest geschätzt. Danach wurde die künftige ePerformance wie oben beschrieben im europäischen Benchmark berechnet. Weitere Informationen entnehmen Sie der Methodenbeschreibung im ePerformance Report ab Seite 60 des gleichnamigen Dokuments.
 
Zu TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzforschung, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit dem Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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