Presseinformation

 

13.06.2008  -  Berlin / München

Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2008 belegt Deutschlands Spitzenstellung als IKT-Standort

Langzeitprojekt von TNS Infratest zeigt beachtliche Erfolge, aber auch Nachhol- und Handlungsbedarfe für Deutschland auf

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Innerhalb des europäischen Top-Fünf-Länder-Vergleichs platziert sich die deutsche Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) 2007 hinsichtlich ihrer erreichten ePerformance nach Großbritannien an zweiter Position. Noch ist Großbritannien die führende Nation in Sachen IuK-Wirtschaft. Eine starke Position erreicht die ePerformance Deutschlands im Bereich der „IuK-Anwendungen“ (Teilbereich III). Hier liegt Deutschlands ePerformance über alle neun analysierten Kernindikatoren hinweg mit 128 Indexpunkten deutlich über dem europäischen Durchschnitt (100 Indexpunkte). Der Abstand zu Großbritannien beträgt hier lediglich drei Indexpunkte.
 
Die Analysen für den informations- und kommunikationswirtschaftlichen Gesamtmarkt (Teilbereich I), der auf sieben Kernindikatoren beruht, zeigen, dass Deutschland zwar sieben Prozent über dem europäischen Durchschnitt liegt, aber dennoch 15 Indexpunkte Abstand auf das führende Großbritannien aufweist. Im Teilbereich II „Infrastruktur“ liegt die ePerformance mit 102 Indexpunkten, gemessen über die insgesamt zehn Kernindikatoren hinweg, erst sehr knapp über dem europäischen Durchschnitt, während Großbritannien in diesem Teilbereich bereits 119 Indexpunkte erreicht.
 
In der detaillierten Betrachtung der Kernindikatorwerte, die sich jeweils in Relation zum ausgewiesenen europäischen Durchschnitt positionieren, zeigt sich, dass Deutschland sich im Vergleich zum Vorjahr bei elf Kernindikatoren verbessert, bei einem Indikatorwert exakt konstant bleibt und sich bei zwölf Kernindikatorwerten im Vergleich zum europäischen Durchschnitt stellt als noch vor einem Jahr. Hierunter allerdings bei sechs Kernindikatoren nur minimal (um +/- 2 Indexpunkte). Legt man allerdings die hinter den 26 Kernindikatoren liegenden Realwerte zugrunde, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Im Vergleich hat sich Deutschland gegenüber dem Vorjahr dann bei 20 Kernindikatoren verbessert, blieb bei einem konstant, und ist bei nur drei Kernindikatorwerten im Vergleich zu 2006 abgerutscht (zwei Indikatoren sind im Jahr 2007 neu im Set).
 
Dies bedeutet insgesamt, dass der deutsche Standort sich positiv entwickelt und damit über sehr gute Voraussetzungen verfügt, zur führenden IuK-Nation Europas aufzusteigen. Allerdings wächst Deutschlands IuK-Wirtschaft in einigen Bereichen langsamer als der europäische Durchschnitt. Die überaus positiven Wachstumsraten des europäischen Wirtschaftsraums werden zudem durch den Nachholbedarf der osteuropäischen Länder zusätzlich getrieben.
 
Die detaillierte Analyse auf Basis der einzelnen Kernindikatoren, die die deutsche IuK-Wirtschaft für den Zeitraum von 2006 bis 2007 auf der Basis der 26 ausgewählten Kernindikatoren vergleicht und jeweils zur durchschnittlichen Leistungsfähigkeit der europäischen IuK-Wirtschaft in Beziehung setzt, zeigt weiter: Die deutsche Informations- und Kommunikationswirtschaft erreicht 2007 bei 19 von 26 Kernindikatorwerten mindestens den europäischen Durchschnitt.
 
Im Top-Fünf-Länder-Vergleich kann sich Deutschland bei zehn Kernindikatoren auf Platz eins, bei acht auf Platz zwei, bei sieben auf Platz drei positionieren. Nur einmal belegt Deutschland Platz vier, ohne einmal den letzten Platz zu belegen.
 
Besondere Stärken, die sich darüber ausweisen, dass ihr Indexwert mindestens 25 Indexpunkte und mehr über dem jeweiligen europäischen Durchschnittswert (100 Indexpunkte) liegt, können bei insgesamt sieben Kernindikatoren festgestellt werden.
 
Dies gilt hinsichtlich der informations- und kommunikationswirtschaftlichen Gesamtmarktbetrachtung (Teilbereich I) für einen von sieben Kernindikatoren, den
E-Commerce-Umsatz pro Einwohner“, der in Deutschland 128 Indexpunkte erreicht und sich damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt und auf Platz eins im Top-Fünf-Länderranking noch vor Großbritannien positioniert. Im Jahr 2007 sind die Umsätze pro Einwohner auf 21,60 Euro gestiegen, 2006 lagen diese erst bei 11,70 Euro pro Kopf.
Im Teilbereich II – Infrastruktur – erreicht Deutschland eine besondere Stärke mit 160 Kernindikatorpunkten bei der Penetration von „Telefonhauptanschlüssen“ in der Bevölkerung. Auch hier liegt Deutschland mit einer Verbreitung von 65 Prozent auf dem ersten Platz im Top-Fünf-Länderranking vor Frankreich.
 
Herausragend sind die Bewertungen im Teilbereich III – Anwendungen. Hier liegt die deutsche ePerformance gleich bei fünf Kernindikatoren deutlich über dem europäischen Durchschnitt: Auf dem ersten Platz liegt der Kernindikator „Einkäufe von Unternehmen über das Internet“ mit 153 Indexpunkten im Top-Fünf-Länderranking: 52 Prozent der deutschen Unternehmen, aber erst 48 Prozent der britischen Unternehmen kaufen über das Internet ein.
Auch bei der Positionierung des Kernindikators „Private Nutzung von E-Government-Diensten“ erreicht Deutschland mit 143 Indexpunkten Platz eins im Top-Fünf-Länderranking. 43 Prozent der Deutschen nehmen diese in Anspruch, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von elf Prozentpunkten. Hinsichtlich der „E-Commerce-Nutzer“ erreicht Deutschland Platz zwei im Top-Fünf-Länderranking hinter Großbritannien und kommt auf 152 Indexpunkte. Bereits 41 Prozent der deutschen Bevölkerung haben in den letzten drei Monaten Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt. Die gleiche Platzierung im Top-Fünf-Länderranking werden bei „Verkäufen durch Unternehmen über das Internet“ mit 141 Indexpunkten und bei der „Online-Verfügbarkeit von E-Government-Diensten“ mit 125 Indexpunkten erreicht - letzterer ein Wert, der nach einem Zuwachs von 41 Indikatorpunkten erstmalig im Jahr 2007 über dem europäischen Durchschnitt liegt. Immerhin sind hierzulande 74 Prozent der 20 grundlegenden Behördendiensten online verfügbar. 2006 waren es lediglich 47 Prozent.
 
Besondere Verbesserungen sind bei zwei der insgesamt 26 Kernindikatoren festzustellen. Hier gelingt Deutschland im Jahr 2007 erstmals der Sprung über den europäischen Durchschnitt. Besonders erfreulich ist die Verbesserung im Themenkomplex Breitbandinternetzugang. Hier zeigt sich auch im Jahr 2007 eine deutliche Verbesserung der Versorgung mit Breitband. Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen von Politik und Wirtschaft konnte der diagnostizierte Rückstand der vergangenen Jahre in Deutschland wettgemacht werden - der Anschluss an den europäischen Durchschnitt ist geschafft. Die Penetration von „Breitband“ in der Bevölkerung konnte sich mit einer Verbesserung um 19 Indexpunkte auf nunmehr 103 Indexpunkte steigern und schafft damit den Sprung über den europäischen Durchschnitt (= 100 Indexpunkte), der 2007 bei 23,5 Prozent der Bevölkerung lag. In Deutschland stieg die Verbreitung von 18 Prozent Breitbandanschlüssen in der Bevölkerung im Jahr 2006 auf 24,3 Prozent in 2007 an - Platz drei im Top-Fünf-Länderranking - dicht hinter Frankreich.
Im Detail stieg die Versorgung mit DSL um 18 Indexpunkte auf 116 Indexpunkte an, gleichbedeutend mit Platz zwei im Top-Fünf-Länderranking und knapp hinter Frankreich. Damit verfügten im Jahr 2007 bereits 22,7 Prozent der Deutschen über einen breitbandigen Zugang zum Internet und seinen Diensten.
 
Weiterhin liegt Deutschland bei der Verbreitung von „Breitbandkabel in deutschen Haushalten“ zurück. Zwar stieg der schlechteste Indexwert aus dem Jahr 2006 von 19 auf 40 Kernindikatorpunkte 2007 an, allerdings verfehlt Deutschland nach wie vor deutlich den europäischen Durchschnittswert. 2007 konnte sich Deutschland aber von zwei Prozent Breitbandkabelhaushalten auf einen Anteil von vier Prozent verbessern und im Top-Fünf-Länderranking immerhin einen dritten Platz gemeinsam mit Italien belegen.
Ferner liegt die deutsche ePerfomance mit einem Indikatorwert von 80 Indexpunkten in Sachen „mobilem Internet“ zurück, obgleich dies nach Großbritannien Platz zwei im Top-Fünf-Länderranking bedeutet.
 
Die „Nutzung von E-Government-Diensten durch Unternehmen“ ist im europäischen Vergleich noch steigerungsfähig. Hier wird im Jahr 2007 der europäische Durchschnittswert von 100 Indexpunkten mit 85 Indexpunkten um 15 Indexpunkte verfehlt und nur der vorletzte Platz im Top-Fünf-Länderranking belegt. 56 Prozent der Unternehmen nutzen E-Government.
 
Gemeinsame Spitzenposition Großbritanniens und Deutschlands bei der Internetnutzung
2007 nutzten 62 Prozent der Menschen, die dem Wirtschaftsraum der EU 15 zugeordnet werden können, das worldwide Web und seine Dienste (Nutzer in den letzten drei Monaten im Alter zwischen 16 und 74 Jahren). 2007 hat sich Deutschland bei der Internetnutzung in der Bevölkerung mit einer Zunahme um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verbessert. Zusammen mit Großbritannien nimmt Deutschland 2007 gemeinsam die Spitzenposition unter den Top Fünf in Europa ein und liegt mit 72 Prozent Internetnutzern 16 Prozent über dem EU-15-Durchschnitt. Beide kommen damit auf einen Kernindikatorwert von 116 Indexpunkten. Gründe dieser positiven Entwicklung sind in Deutschland im Zugewinn älterer Altersgruppen und der insgesamt guten wirtschaftlichen Entwicklung im vergangenen Jahr zu sehen. Weiteres Wachstum ist durch die geringen und weiter fallenden Breitbandpreise zu erwarten. Diese liegen in Deutschland bei 28,91 Euro (2007), im Durchschnitt der EU 15 dagegen bei 35,84 Euro.
 
In der Mobilfunkverbreitung hat sich Deutschland ebenfalls deutlich verbessert – liegt aber erst knapp über dem europäischen Durchschnitt. In Europa (gesamt) liegt im Jahr 2007 die Penetration mit Mobilfunk in der Bevölkerung bei 110 Prozent. Spitzenreiter unter den Top-Fünf-Ländern und damit in diesem Ranking auf dem ersten Platz ist weiterhin Italien mit einer Verbreitung von 135 Prozent Mobilfunkverträgen in der Bevölkerung und einem Kernindikatorwert von 123 Indexpunkten. Es folgen, annähernd gleichauf, auf Platz zwei Großbritannien mit einer Penetrationsrate von 118,4 Prozent und einem Indikatorwert von 108 Prozent und Deutschland mit 117,6 Prozent auf Platz drei mit einem Indikatorwert von 107 Indexpunkten. Dabei konnte sich insbesondere Deutschland mit einem Zuwachs von etwa 14 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr 2006 deutlich verbessern.
 
Die Performance der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft wird sich aus der Sicht des Expertenkreises Monitoring IuK-Wirtschaft vor allem durch Maßnahmen in den folgenden Bereichen verbessern lassen: Entwicklung neuer Technologien durch Innovations- und Forschungsförderung – Steigerung der Penetration breitbandiger Internet- und alternativer mobiler Zugänge – Vermittlung von Medienkompetenz – Verringerung von Chancenungleichheit beim Internet-Access – Förderung von E-Commerce und E-Government.
 
Das Projekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“, das TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bereits seit 2000 durchführt, gibt im „11. Faktenbericht 2008“ auch in diesem Jahr für die drei untersuchten Teilbereiche IKT Gesamtmarkt, Infrastruktur und Anwendungen auf rund 350 Seiten eine komprimierte Darstellung der deutschen IuK-Wirtschaft im internationalen Vergleich wider. Umfangreich und detailliert finden sich in den rund 300 Datensätzen und Abbildungen wesentliche Größen, die diese immer bedeutendere Branche im weltweiten Vergleich darstellen sowie wesentliche Entwicklungen und Trends aufarbeiten.
 
Im „3. ePerformance Report 2008 – IKT-Standort Deutschland im europäischen Vergleich“ wird in diesem Jahr erstmals ein Vergleich der definierten bevölkerungsreichsten Top-Fünf-Länder Europas (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien) vorgenommen. Weitere Länder, wie die Vereinigten Staaten von Amerika, China oder Indien sowie ausgewählte Länder Osteuropas, werden ebenfalls herangezogen. Die Ergebnisse für die Kernindikatoren wurden für die untersuchten drei Teilbereiche Gesamtmarkt, Infrastruktur und Anwendungen jeweils zu einem „ePerformance Index“ aggregiert und im Vergleich zu den Top-Fünf-Ländern dargestellt. Ergänzt wird die Darstellung der 26 Kernindikatoren durch Prognosen zur wahrscheinlichen Entwicklung bis zum Jahr 2011.
 
Die vollständigen Berichte zum „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2008“ inklusive begleitender Grafiken und Statistiken können kostenfrei unterhttp://www.tns-infratest.com/presse heruntergeladen werden.

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Kontakt und weitere Informationen:

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t  +49 (0)89 5600 1221
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