Presseinformation

 

20.11.2008  -  Berlin / München / Darmstadt

"ICT made & applied in Germany in a global webciety" soll deutsche IKT-Industrie an die Weltspitze führen

"4. ePerformance Report – Sonderbericht zum 3. Nationalen IT-Gipfel" von TNS Infratest vorgelegt

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Deutschland agiert in einem weltweiten Informationsraum, der Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Damit die IKT-Branche im internationalen Wettbewerb in der Weltspitze positioniert wird, der IKT-Standort Deutschland gestärkt und eine nationale Strategie für den IKT-Standort sich erfolgversprechend in einer globalen vernetzten Wirtschaft mit hochkomplexen, interdependenten Wertschöpfungsketten behaupten kann, hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Herbst zwei mit Brancheninsidern hochkarätig besetzte Workshops sowie eine Befragung des exklusiven Expertenpanels im Rahmen des „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durchgeführt.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Jochen Homann hierzu: „Wir streben an, dass IKT-Innovationen möglichst zuerst in unseren Anwenderunternehmen eingeführt werden, um die Position Deutschlands als Exportweltmeister weiter stärken zu können. Dafür brauchen wir eine starke heimische IKT-Wirtschaft.“

Nach Auffassung des befragten IKT-Expertenkreises, dem u.a. Vorstände und Geschäftsführer von Anbieter- und Anwenderunternehmen, führende Wissenschaftler sowie Präsidenten einschlägiger Fachverbände angehören, ist es wichtigstes Ziel im Zuge des IT-Gipfelprozesses, den IKT-Standort Deutschland an die Weltspitze zu führen. Dafür müssten erstens die infrastrukturellen Rahmenbedingungen optimiert werden, zweitens die Standortvorteile gesichert, drittens die Chancen in Wachstumsfeldern genutzt, viertens die internationale Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut und fünftens bestehende Schwächen und künftige Standortrisiken minimiert werden. Dafür sei eine IKT-Strategie unter dem Motto „ICT made in Germany and applied in a global webciety“ zielführend.

In der Umsetzung einer derartigen IKT-Strategie gehen 33 Prozent aller Experten davon aus, dass die „infrastrukturellen Voraussetzungen“ eine besondere Stärke des IKT-Standortes Deutschland seien. Die Befragten beurteilten Standortfaktoren wie den "Internet-Zugang in Unternehmen" oder die "Festnetz- und Mobilfunkpenetration" als gut. Allerdings wertet nur jeder fünfte Befragte den Aspekt "flächendeckende Verfügbarkeit der Netze" gegenwärtig als Stärke. In einer Handlungsempfehlung sprechen sich die Experten dafür aus, Politik und Wirtschaft sollten gemeinsam auf die flächendeckende Versorgung mit Breitbandinfrastrukturen mit öffentlichen Hilfen oder innovativen Finanzierungsmodellen setzen.

Deutschland muss IKT-Produktionsstandort und Absatzmarkt sein

Auf die Frage nach den derzeitigen Stärken des IKT-Standortes Deutschland kommen „Nutzung und Einsatz von IKT als Querschnittstechnologie“ mit 41 Prozent aller Nennungen auf den ersten Platz. Damit wird die besondere Stärke der deutschen IKT-Wirtschaft bei branchenübergreifenden und branchenspezifischen Anwendungen sichtbar. 50 Prozent der Anbieter sehen in der IKT als Querschnittstechnologie eine besondere Chance für Deutschland, bezogen auf das Jahr 2013. Diese Ansicht teilen 40 Prozent der Experten aus Forschung und Lehre und 26 Prozent der Anwender. Der Expertenkreis empfiehlt, die strategischen Chancen von „Embedded Systems“ am Wirtschaftsstandort Deutschland, insbesondere in der Fahrzeugtechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Steuer- und Regelungstechnik, in der Öffentlichen Verwaltung sowie im Gesundheitswesen und in der Verkehrslogistik zu nutzen.

Deutschland ist als IKT-Produktionsstandort von großer Bedeutung. Es kann keine eigenständige IT-Forschung ohne eine industrielle IT-Produktion im eigenen Land geben. „ICT made & applied in Germany“ muss ein wichtiger Bestandteil einer Erfolgsgeschichte bleiben. Die Diffusion innovativer IKT sowie die Intensität ihrer Nutzung sind zu steigern.

Als weitere Standortstärke sehen die Experten die Themen „Datenschutz und Internet-Sicherheit“, die von 17 Prozent der Befragten als bedeutend eingestuft wurden. Ferner wurde „IKT-Sicherheit in Unternehmen“ von sieben Prozent der Experten als besondere Stärke des IKT-Standortes Deutschland eingeschätzt. Als Handlungsempfehlung sprach sich der Expertenkreis für die Bildung eines sogenannten Cluster of Excellence im Bereich IKT-Sicherheit aus. Ein weiteres Cluster sollte für Lösungen im E-Government aufgebaut werden.

Chancenverwertung verbessern: Die Top-Wachstumsbereiche 2008 und 2013

Für die kommenden fünf Jahre sehen die IKT-Experten im Rahmen einer „Strategie eines Ausbaus von Stärken“ vorrangig sieben Bereiche, die der deutschen IKT Wachstum brächten und sicherten. An erster Stelle werden in 2008 aber auch für 2013 „IT-Services und innovative Dienste“ gesehen. Der große Gewinner ist der „Branchenübergreifende IKT-Einsatz“, der sich um vier Positionen von Rang 6 (2008) auf Rang 2 (2013) verbessert. Der „Branchenspezifische IKT-Einsatz“ verbessert sich innerhalb von fünf Jahren um zwei Positionen von Rang 5 auf Rang 3. Zu den weiteren chancenreichsten Wachstumsfeldern gehören 2013 „Internet der Dienste“, „Internet der Dinge“, „Mobile Datendienste“ und „Konvergenz“. Der Expertenkreis sieht insbesondere im zeitgleichen Ausbau aller dieser Wachstumsbereiche große Chancen für die deutsche IKT und rät von einer Fokussierung auf nur einen oder wenige Wachstumsbereiche ab.

Treiber einer zukunftsorientierten Entwicklung: E-Energy, Green IT, Internet der Dinge und Mobile Anwendungen

In nur wenigen Jahren, so die Expertenauffassung, könnten insbesondere „E-Energy“, „Green IT“, „Internet der Dinge“ und „Mobile Anwendungen“ zu den Treibern der deutschen IKT gehören. Am besten stehen die Chancen für „Mobile Anwendungen“, die von 41 Prozent der Anwender, von 31 Prozent der Anbieter und von 25 Prozent aus Forschung/Lehre als besonders chancenreich angesehen werden. 26 Prozent der befragten Anbieter- wie Anwenderexperten gehen davon aus, dass „E-Energy und Energieeffizienz“ eine weitere besondere Chance für die deutsche IKT ist. „Green IT“ wird von 25 Prozent der Experten als chancenreich angesehen (Anbieter: 26 Prozent, Anwender: 22 Prozent). Dem „Internet der Dinge/RFID“ räumen für das Jahr 2008 zehn Prozent der Anbieter und 15 Prozent der Anwender besondere Chancen ein. 26 Prozent der Befragten sehen, bezogen auf das Jahr 2013, hierfür besondere Möglichkeiten. Als Handlungsempfehlung für diese zum Teil erst am Anfang ihres Innovationszyklus stehenden Anwendungsbereiche, die aber bedeutende Wachstumschancen hätten, plädieren die Experten für einen zügigen Ausbau dieser Bereiche.

Internationalisierung des innovativen Mittelstands vorantreiben

39 Prozent der Befragten sehen im „Innovativen IKT-Mittelstand“ eine besondere Stärke des IKT-Standortes Deutschland – jedoch blieben viele Chancen noch ungenutzt. Insbesondere sind technologiebasierte Unternehmensgründungen und Innovationscluster im Verbund mit Großunternehmen - auch grenzüberschreitend - anzuraten. Denn der gegenwärtige Status quo einer „Mangelnden Internationalisierung des IKT-Mittelstandes“ wird von 18 Prozent der befragten Experten als Schwäche und von 17 Prozent der Befragten als Risiko, bezogen auf das Jahr 2013, gesehen. Aktiv müssten daher Gründerzentren, aber auch Start Ups und kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) für den Weltmarkt fit gemacht werden. Dies sei auch deshalb notwendig, weil es an Maßnahmen mangelt, vielversprechende kleine und mittlere Unternehmen auf eine Unternehmensgröße zu bringen, die sich für die heutigen Weltmärkte als tragfähig erweisen.

Gegenwärtig hat Deutschland einen zu geringen Einfluss auf die internationalen Entwicklungen der IKT-Wirtschaft. Dies liegt u.a. auch darin begründet, dass zu wenig „deutsche Global Player“ am IKT-Standort Deutschland verfügbar seien. Dies wird von 38 Prozent der Befragten als gegenwärtige Schwäche (2008) und von 33 Prozent als künftiges Risiko (2013) eingestuft. Daher sei es notwendig, Global Player mit Headquarter-Funktionen am deutschen Standort anzusiedeln, weil High Potentials bei Global Playern nicht ausschließlich in reinen Vertriebsorganisationen tätig sein wollen.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit ausbauen

Fast jeder zweite Experte sieht eine Verbesserung der Attraktivität des IKT-Standorts Deutschland für 2013 voraus (49 Prozent). Etwas mehr als jeder Vierte erwartet eine Verschlechterung (28 Prozent). Knapp jeder vierte IKT-Experte meint, die Attraktivität des IKT-Standortes Deutschland verändere sich bis 2013 nicht (23 Prozent). Diese überwiegend optimistische Prognose fußt vor allem darauf, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit des IKT-Standortes Deutschland künftig insbesondere in den neuen Wachstumsfeldern positiv eingeschätzt wird. So kommen beim Spitzenthema „E-Energy, Energieeffizienz“ auf eine skeptische 37 optimistische Bewertungen, bei „Green IT“ zehn positive auf eine negative Stimme.

Herausforderungen meistern

Zu den Standortnachteilen, die bis 2013 gemildert werden müssen, gehören für 82 Prozent der Experten der Fachkräftemangel im IKT-Sektor, für 80 Prozent Defizite in der Aus- und Weiterbildung, für 75 Prozent Umsetzungsdefizite von Innovation in marktreife Produkte, für jeden zweiten Befragten die mangelnde Fokussierung der Forschung auf zentrale Wachstumsbereiche und Fragestellungen, für 15 Prozent Kooperationsdefizite zwischen Anwendern und Anbietern und für acht Prozent die Tatsache, dass FuE-Ausgaben der Unternehmen nicht steuerlich absetzbar seien.

„Die Experten-Workshops haben uns ganz deutlich gezeigt, dass eine stabile und langfristige IKT-Strategie am Standort Deutschland vonnöten ist. Die genannten Handlungsempfehlungen können Grundlage und Ausgangsbasis für den kontinuierlichen gemeinsamen Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sein“, resümiert Dr. Sabine Graumann, Director Business Intelligence bei TNS Infratest.

Kostenloser Download des 4 e.Performance Reports 2008

Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft

Im neunten Jahr des Projektes Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft haben sich seine Fakten- und ePerformance-Berichte zu unverzichtbaren Standardwerken für viele Entscheider aus Politik und Wirtschaft sowie in Wissenschaft und Forschung entwickelt. Mit dem „4. ePerformance Report – Sonderbericht zum Dritten Nationalen IT-Gipfel“ wird der IKT-Standort Deutschland aus Expertensicht aktuell und umfassend bewertet. Im Herbst 2008 wurden zwei mit Brancheninsidern hochkarätig besetzte Workshops sowie eine Befragung des exklusiven Expertenpanels „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durchgeführt. Weitere Informationen unter http://www.tns-infratest.com/marketing_tools/Monitoring_IK_Wirtschaft.asp

Methodensteckbrief

Im Vorfeld des 3. Nationalen IT-Gipfels fanden zwei Expertenworkshops vor allem auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene sowie eine Umfrage unter 111 ausgewiesenen IKT-Experten statt, um eine Strategie für den IKT-Standort Deutschland bis zum Jahre 2013 zu erarbeiten. Expertenworkshop I: „Die Rolle des IKT-Standortes Deutschland in der Globalisierung“ am 20. August 2008 in Frankfurt. An dem Workshop nahmen die Repräsentanten von 22 Anbieter- und Anwenderunternehmen sowie Vertreter aus zehn Verbänden, Unternehmensberatungen und Einrichtungen des öffentlichen Bereiches teil, darunter Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer und Präsidenten von Branchenverbänden. Die zentrale Frage des Workshops lautete: Wie fördern wir die deutsche IKT-Wirtschaft als Schlüsselbranche in Deutschland unter Wahrung ihrer technologischen Kernkompetenzen, sodass sie in möglichst vielen IKT-Bereichen zur Weltspitze vorstößt?

Umfrage: Zentrale IKT-Standortfaktoren und Wachstumsfelder bis 2013 im Urteil der Experten. Ziel der Umfrage war es, die Ergebnisse des ersten Expertenworkshops mit Hilfe des Expertenkreises „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ zu prüfen, zu konkretisieren und zu ergänzen und so die Tragfähigkeit der Strategie für den IKT-Standort Deutschland zu stärken. Der Fragebogen der Expertenbefragung baut auf den Ergebnissen der Vorjahresumfrage auf und berücksichtigt wesentliche Ergebnisse des ersten Workshops. So wurde der Expertenkreis „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ um eine direkte Bewertung zu ausgewählten Thesen gebeten, die im Workshop I erarbeitet worden waren.

Expertenworkshop II: Der „IKT-Standort Deutschland im globalen Wettbewerb“ am 14. Oktober 2008 in Berlin. Ziel des zweiten Workshops war es, die vorliegende Strategie zum IKT-Standort Deutschland auf Basis des ersten Workshops und der Befragung noch einmal zu prüfen und zu ergänzen. Dabei ging es insbesondere um die Einbeziehung der Sichtweisen mittelständischer Unternehmer sowie der Anwender. An dem Workshop nahmen 46 Repräsentanten führender Anbieter, mittelständischer Unternehmen sowie IKT-Fachleute aus Großunternehmen der verschiedenen Anwenderbranchen teil. Hinzu kamen Vertreter aus Verbänden, Forschung und Lehre, weiteren öffentlichen Einrichtungen und der Politik.

TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzforschung, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit dem Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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Kontakt und weitere Informationen:

Dr. Sabine Graumann
Director Business Intelligence
TNS Infratest Forschung GmbH
t  +49 (0)89 5600 1221
e  sabine.graumann@tns-infratest.com

Anselm Speich
Projektleiter Monitoring IuK-Wirtschaft
TNS Infratest Forschung GmbH
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